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Müllverbrennung in NÖ

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Am 15. Oktober 2003 rollte der erste Waggon mit Müll aus NÖ zur Müllverbrennungsanlage nach Dürnrohr. Mit diesem Tag wurde eine neue Ära der modernen Abfallbewirtschaftung in Niederösterreich eingeläutet.


Begonnen hat alles schon 1996 mit der Gründung der NÖ BAWU Ges.m.b.H. durch die NÖ Umweltverbände. Damals hat man sich entschlossen einen gemeinsamen Weg für die (künftige) Verwertung des anfallenden Rest- u. Sperrmülls zu gehen. Nach der Entscheidung, dass der Rest- u. Sperrmüll thermisch verwertet werden soll, wurde diese Dienstleistung europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag hat die Abfallverwertung Niederösterreich GmbH (AVN), eine 100% ige EVN - Tochter erhalten. Das besondere an dieser - europaweit einzigartigen und vorbildhaften Lösung - ist, dass rd. 90 % des anfallenden Mülls mit der Bahn zur Anlage nach Dürnrohr transportiert werden. In 10 Umladestationen wird der gesammelte Rest- u. Sperrmüll in die von der BAWU entwickelten Spezialcontainern - den sog. "BAWU-Boxen”- gepresst und auf die Waggons verladen. Nur der Müll aus den umliegenden Gemeinden des Bezirkes Tulln und Korneuburg wird mit LKW’s angeliefert.

Von 2004 bis 2014 gelangten insgesamt 1.993.897 Tonnen Rest - u. Sperrmüll zur Anlage der AVN in Dürnrohr. 1.749.937 Tonnen davon umweltfreundlich mit der Bahn. Um diese Menge zu transportieren, wurden die BAWU-Boxen 162.966 mal befüllt und 54.322 Waggons benötigt.

Würden alle Waggons aneinander gereiht, ergäbe dies eine Strecke von 1.195 km. Das entspricht der Strecke St. Pölten bis Paris.

Durch den Bahntransport konnten bisher rd. 116.660 LKW Fahrten eingespart werden.

Durch die Umstellung der gesamten Abfallbeseitigung von der Deponierung zur thermischen Verwertung im Jahr 2004 wurden durch die NÖ Umweltverbände insgesamt 6.140.000 Tonnen CO2 äquivalente in Form von Bahntransport, Methangaseinsparung und Nutzung von Abfall als Energieträger eingespart. Das bedeutet eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von bis zu 75 % im Vergleich zum Stand 2003!

"Mehr als 6 Millionen Tonnen CO2 äquivalente wurden in 11 Jahren eingespart. Das zeigt deutlich, dass wir am richtigen Weg sind. Diesen werden wir auch in Zukunft weitergehen." so RegR Dipl.-Päd. Alfred Weidlich (Aufsichtsratsvorsitzender der NÖ BAWU Ges.m.b.H)
Die NÖ Umweltverbände und die BAWU Ges.m.b.H leisten dadurch einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz.


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