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„Vollelektronisches Begleitscheinverfahren“ (VEBSV) in der Abfallwirtschaft

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Anstatt der herkömmlichen Papier-Begleitscheine für gefährliche Abfälle wird bei Abfalltransporten in Zusammenarbeit mit dem BMLFUW das vollelektronische Begleitscheinverfahren als Pilotprojekt gem. § 75a, AWG 2002 umgesetzt.


Die Abholaufträge werden nicht mehr telefonisch, per Fax oder eMail an das Transport- oder Entsorgungsunternehmen bekanntgegeben, sondern über eine Web-basierte Anwendung erfasst und an die jeweiligen Unternehmen zur weiteren Durchführung elektronisch weitergeleitet.
Die Erfassung der Aufträge erfolgt entweder sofort und unmittelbar am Anfallsort mittels mobilem Endgerät (Tablet, Laptop) oder via PC im Büro des Auftraggebers.

Der Entsorgungs- und Transportpartner erhält eine Mitteilung, dass ein oder mehrere Abholaufträge anstehen. Das Unternehmen teilt diese Aufträge einem Fahrzeug und Fahrer zu (disponiert). Nach erfolgter Dispo bekommt der Fahrer auf sein mobiles Endgerät (Handy) den Auftrag in Form eines elektronischen Begleitscheins mitgeteilt.

Bei Beladen des Fahrzeugs beim Kunden trägt der Fahrer die Masse aller geladenen Abfälle im mobilen Endgerät ein und bestätigt diese unmittelbar vor Fahrtantritt. Mit dieser Bestätigung wir die sog. Begleitscheininformation (BI) und die Begleitscheintransportinformation (BT) elektronisch in das EDM übermittelt.

Bei der Entladung des LKW beim Empfänger können die Angaben zum Abfall im mobilen Gerät des Fahrers als auch im Zuge der Übernahme des Empfängers noch korrigiert werden.
Nach erfolgter Übernahmebestätigung des Empfängers im System werden automatisch alle notwendigen Begleitscheindaten in das EDM elektronisch gemeldet.
Damit ist die Meldepflicht für Begleitscheine durch den Übernehmer erfüllt.
Ebenso sind alle weiteren Pflichten in Zusammenhang mit dem Begleitscheinverfahren erfüllt und abgeschlossen.

Vorteile:
  • Keine Zettelwirtschaft
  • Reale Transportmenge
  • Keine manuelle Nach- oder Doppelerfassung der Meldungen
  • Lückenlose Echtzeitdokumentation der Übernahmen
  • Kommunikation mit dem Büro zur Übermittlung tatsächlicher Abfallarten und Mengen entfällt
  • Optimierter Abwicklungsprozess z.B. Leergebinde Anlieferung
  • Zugriff auf die aktuellsten EDM Daten wie Abfallcodes etc.
  • Anbindung an bestehende Warenwirtschaftssysteme und die EDM Datenbank
  • der administrative Aufwand wird auf das praxisrelevante Minimum reduziert
  • beteiligte Unternehmen haben dieselben Daten
  • kann für alle Abfalltransporte (auch ungefährliche Abfälle) verwendet werden

    Für Rückfragen:
    Prok. Ing. Herbert Permoser
    Tel: 02742/23 00 61


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