GVA Baden
Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Abgabeneinhebung im Verwaltungsbezirk BADEN
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Lebensmittel - Restlos glücklich

Einkaufszettel in praktischer Anwendung

Das Wegwerfen von Lebensmitteln nimmt kein Ende. Es sind noch immer mehr als 60.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle, die pro Jahr im Abfall niederösterreichischer Haushalte landen. Mehr als die Hälfte davon wird in Restmülltonnen entsorgt und damit aus dem Naturkreislauf herausgenommen.


Warum Lebensmittelabfälle?
Einerseits kaufen Verbraucher zu viel davon ein, andererseits lagern sie Lebensmittel falsch. Gelegentlich wird auch zu viel gekocht und dann entsorgt. Ein geplanter Lebensmittelkauf mit einer Einkaufsliste vermeidet die meisten dieser Abfälle und spart auch Geld. Sicher verleitet das Überangebot an Lebensmitteln dazu, zu viel davon zu kaufen. Dazu gesellen sich diverse Angebote wie "Nimm 3, zahl 2", welche ein Übriges dazu beitragen, dass meist mehr als vorgesehen und benötigt im Einkaufswagen landet. Die ständige Verfügbarkeit von allem Genießbaren lässt - so vermuten Experten - aus einer Wertschätzung eine Geringschätzung von Lebensmitteln werden. Es sind andere Produkte, die heute wichtig erscheinen und viel Geld kosten. So musste ein Haushalt 1950 noch rund die Hälfte seines Einkommens für Lebensmittel ausgeben, heute sind es nicht ganz zehn Prozent.
Geänderte Ernährungsgewohnheiten
Früher wurde hauptsächlich Fleisch, Obst und Gemüse gekauft und verarbeitet. Damals waren Suppenwürfel und Konserven die Ausnahmen. Gegessen wurde bei Tisch und zu viel Gekochtes wurde gekühlt und später verzehrt. Mit den Jahren kamen immer mehr Halbfertig- und Fertigprodukte auf den Markt. Gegessen wird heutzutage vielfach im Büro, auf der Straße oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Was von der Fertigpizza, vom Hamburger oder Sonstigem überbleibt, wird weggeworfen.
Gewohnheiten überdenken
Beachten Sie die Einkaufs- und Lagerempfehlungen, die auch wir regelmäßig veröffentlichen und Ihnen zur Verfügung stellen. Verkochen Sie zunächst gekaufte und gelagerte Lebensmittel aus Ihrer Küche, aber auch Reste aus Ihrem Kühlschrank, bevor Sie neue Lebensmittel einkaufen. Nehmen Sie - wenn möglich - Essen in einem verschließbaren Geschirr in die Arbeit mit. Sollte jemand darauf angewiesen sein, Fertignahrung zu kaufen, ist das nicht ausnahmslos schlecht. Nur wenigen steht am Arbeitsplatz eine Küche und vor allem ausreichend Zeit zum Kochen oder Aufwärmen von Speisen zur Verfügung. Ein Kühlschrank befindet sich zumeist schon am Arbeitsplatz. Verwenden Sie auch für die Reste von fertigen Gerichten verschließbares Geschirr und heben Sie diese für den späteren Hunger auf.


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