GVU St. Pölten
Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk ST. PÖLTEN
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Frühjahrszeit=Hausbauzeit Bauschutt günstig und richtig entsorgen

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Viele Häuslbauer legen beim Umsetzen ihres Wohntraums gern selbst Hand an. Doch was tun, wenn bei Eigenleistung Reste zurückbleiben?



Preisunterschiede enorm
Hier gibt es wichtige Dinge zu beachten, damit es für den Bauherrn nicht teuer wird.
Grundsätzlich muss gesagt werden, dass es beim Hausbau verschiedenste Baustoffe gibt. Je nach Abfall kann die Entsorgung über den Restmüll, Bauschutt, aber auch teilweise nur über die Problemstoffsammlung erfolgen. Bei Problemstoffen ist die Entsorgung meist aufwändig. Die Kosten für den Mehraufwand können bis zu 10x höher sein als die von Restmüll.

Bauschutt in Müllgebühr nicht inkludiert
Baustellenabfälle und Bauschutt sind von der Müllgebühr ausgenommen. Der Grund dafür liegt in der Gleichbehandlung von Wohnungs- und Hausbesitzern. In einigen Altstoffsammelzentren wird Bauschutt in Kleinmengen kostenpflichtig gesammelt.
Um Geld sparen zu können ist es daher wichtig, dass auf der Baustelle die Abfälle unbedingt getrennt bleiben

Richtig entsorgen
Ziegel, Putz, Zement und Co. sind als Bauschutt zu entsorgen und gehören keinesfalls in den Restmüllcontainer. Es macht wirtschaftlich und auch ökologisch keinen Sinn den Restmüll in die thermische Verwertung zu schicken. Aus dem Bauschutt kann keine thermische Energie gewonnen werden. Weiters steigen die Entsorgungskosten beim Restmüll aufgrund des hohen Gewichts und das belastet die Müllgebühr.
TIPP: Adressensammlung von befugten Entsorgern für Baustellenabfälle und Bauschutt finden sie in der Rubrik Service und Angebote unter "Download".

Vorsicht bei XPS und Mineralfasern
In der Vergangenheit wurden Hartschaumplatten erzeugt bei welchen zum Aufschäumen klimaschädliche Gase verwendet wurden. Diese Platten sind umweltschädlich und müssen separat entsorgt/schadlos verwertet (spezielle Verbrennung) werden. Bei Mineralfasern aus z.B. Glaswolle oder Stein sind die Fasern aus der Vergangenheit (heute lt. Dämmstoffindustrie nicht mehr) lungengängig und können Entzündungen und Geschwüre auslösen. Also bitte beim Abbruch Atemschutz tragen und gesondert anliefern.

Abbrucharbeiten
Bei größeren Abbruchvorhaben (über 100 Tonnen) ist ein geordneter Rückbau gem. BaustoffVO vorgesehen. Es muss eine Objektbeschreibung erstellt, sowie eine Schad- und Störstofferkundung durchgeführt werden.

Danach ist ein Rückbaukonzept zu erstellen und die Entfernung aller Schad- und Störstoffe, die das Recycling behindern, zu veranlassen. Störstoffe wie z.B. Asbestplatten, zementgebundene Holzfaserplatten, Hartschaumplatten XPS, Mineralfaserdämmplatten, Gips und Kunstmarmor sind auf jeden Fall separat zu sammeln.
Praktisch gesagt darf Beton nicht mit Ziegel, Putz usw. gemischt werden.
Am günstigsten bleibt für Sie die sortenreine Sammlung bzw. die Anlieferung des Bauschutts. Eine saubere Sammlung auf der Baustelle erfordert auch die Aufklärung aller Handwerker. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie sich schon vor Abbruch bei Baumeistern, Entsorgungsunternehmen oder Recyclingbetrieben über notwendige Schritte informieren und die erforderlichen Formulare besorgen.


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